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Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Ortenburg

Für Dich

Jeden Tag werden wir hier Texte und Bilder einstellen, Gebete, Lieder, Verse, kurze Filme und für Sonntag auch eine Kurzansprache aus unserer Marktkirche, zum Hören, Sehen und Lesen.

Sie dürfen uns gerne Fotos und Texte schicken, die Ihnen zurzeit gut tun und Mut machen unter: pfarramt.ortenburg@elkb.de

Pfr.in Sabine Hofer und Pfr. Johannes Hofer

Gründonnerstag, 09.04.2020

Meditation zum Gründonnerstag

1. Korinther 11,23-26 (Basisbibel)
Gebet: Mechthild Werner
Harfe: Anna Orttenburger
Sprecherin und Fotos: Sabine Hofer
Schnitt und Bearbeitung: Nathanael Hofer

Mittwoch, 08.04.2020

Psalm 62 – und was er mir bedeutet:

Der 62. Psalm begleitet mich schon eine ganze Weile - bekommt aber in Zeiten von Corona ganz neue Bedeutung:

Vers 2: "Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft."
Noch vor ein paar Wochen konnte ich mir nicht vorstellen, plötzlich so viel Zeit und Ruhe zu haben. Ich kann ohne Hetze in der Bibel lesen, mit Gott reden; auch an andere denken, anrufen, Mut machen, mit meinem Mann kleine Spaziergänge machen. Wir staunen jeden Tag über Gottes wunderbare Schöpfung und freuen uns an den Blumen, Bienen und dem Gezwitscher der Vögel. Uns führt die Stille zur Dankbarkeit.

Vers 3: "Denn  ER ist mein Hort (Fels), meine Hilfe, mein Schutz, dass mich kein Fall stürzen wird; wie groß er ist."
Das Thema "Schutz" ist plötzlich hochaktuell. Da mein Mann Risikopatient ist (Herzrhythmusstörungen) müssen wir sehr achtsam sein. Aber wir sind nicht in panischer Angst - weil wir uns in Gottes Hand geborgen fühlen.

Zum Schluss mein Lieblingsvers

Vers 9: "Hoffet auf IHN allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor IHM aus. Gott ist unsere Zuversicht."
Ich hab`s ausprobiert - es stimmt.

Hanna Wege

Schloss Ortenburg

Dienstag, 07.04.2020

Worte aus den Psalmen formulieren für mich zur Zeit sehr treffend, wie es mir geht, was mir Mut macht und was mir Kraft gibt.

Der Philosoph Immanuel Kant hat einmal gesagt:

"Ich habe in meinem Leben viele kluge und gute Bücher gelesen. Aber ich habe bei ihnen allen nicht gefunden, was mein Herz so still und froh gemacht hätte, wie die vier Worte aus dem 23. Psalm.

Du bist bei mir!" Psalm23

Montag, 06.04.2020

Gebet von J.H. Newman

Gebet von J.H. Newman

Sonntag, 05.04.2020

Andacht aus der Marktkirche zum Sonntag Palmarum zu Markus 14,3-9:

Tun, was jetzt gerade dran ist.

Lieder:

Liturg: Pfr. Johannes Hofer
Organist: Kirchenmusikdirektor Ralf Albert Franz
Aufnahme und Schnitt: Johannes Pickel und Nathanael Hofer

Samstag, 04.04.2020

Frühling!

Frühling

Ein Gemeindeglied schreibt:

Es ist schön zu sehen, wie der Frühling einfach weitermacht - auch ohne uns. Wie die Vögel zwitschern und jubilieren, wie die Welt grün wird und die Blumen anfangen zu blühn. Und jeden Tag wird mir bewusster, dass meine Sorgen nicht nötig sind und ich nicht das Wichtigste bin auf der Welt. Weil ich nichts ändern kann an dem, was Gottes Plan ist, sondern auf ihn vertrauen darf. Die Erde dreht sich weiter - auch ohne uns. Und deshalb kann ich heute genießen und dankbar sein. Und für die beten, denen es nicht so gut geht. Diese Freiheit tut mir so gut!

Freitag, 03.04.2020

Für Pflegepersonal, Ärzte und Ärztinnen beten

Sie sind für uns da. Sie gehen bis an ihre Grenzen, um uns zu helfen, Ärzte und Ärztinnen, Sanitätsdienst, Pflegepersonal in den Krankenhäusern und Altenheimen. Sie gefährden sich für andere. Immer mehr infizieren sich. Arztpraxen müssen geschlossen werden. Immer mehr medizinisches Personal fällt aus oder kommt an seine Grenzen. Sie brauchen unsere Unterstützung, unser Verständnis, unser Gebet.

Wer beten kann, der bete für die, die den infizierten Menschen helfen, dass sie bewahrt bleiben und die Kraft bekommen, die sie brauchen, dass Gott zu ihnen steht und die Zusage an ihnen wahr macht, die er seinen Kindern in Jesaja 41,10 gegeben hat:

"Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit."

Donnerstag, 02.04.2020

An arme Kinder und Flüchtende denken

Syrien

Ein Gemeindemitglied ermuntert uns, für die Flüchtenden in Syrien, Griechenland etc. zu beten und wer es kann, zu spenden:

"Habe Bilder von den armen kleinen Kindern gesehen. Hat mir die Kehle zugeschnürt. Was mag die Pandemie da anrichten! Ich spende zwar, aber das ist natürlich viel zu wenig ... Ich kann es schwer ertragen, dass diese armen Menschen so leiden müssen, während die Politiker diskutieren, wieviel Kinder man vielleicht aufnimmt ... das geht mir wirklich ins Herz."

Mittwoch, 01.04.2020

Steingebet für Dich und für andere

Steingebet

Dienstag, 31.03.2020

Risikogruppen

"Für Dich" während der Coronakrisenzeit heißt für uns Christen auch an die denken, die zur sogenannten Risikogruppe gehören. Sie brauchen unsere Nächstenliebe, unsere Unterstützung, unsere Gebete, unsere Besonnenheit und Vorsicht ganz besonders.

In einem kurzen Video erzählen vier Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf ihr Leben hat. Und was sie sich jetzt wünschen.

Video: Risikogruppen (Link zu externer Seite)
Risikogruppen

Montag, 30.03.2020

Brief an eine Oma

Ältere Menschen sind von Coronakrise besonders betroffen:
Sie gelten als Risikogruppe. Ihre Urenkel und Enkelkinder dürfen sie nicht besuchen und einige haben auch kein Handy, um süße Videos ihrer Urenkel zu empfangen.
Eine Studentin griff kurzerhand zum alt bewährten Briefpapier und schrieb ihrer Oma folgenden Brief:

Liebe Großmutter,

zur Zeit bin ich zu Hause bei meiner Familie und genieße es sehr. Wer mag es denn nicht gerne, von seinen Eltern bekocht zu werden ?! 🙂

Aber dafür backe ich im Gegenzug auch ab und zu mal etwas für die ganze Familie. Das macht mir natürlich viel Spaß und der Rest der Familie hat ebenfalls etwas davon und freut sich darüber. Süßes geht ja immer und tut auch der Seele gut! 🙂

Was der Seele gerade in dieser Zeit auch gut tut, sind vor allem Gebet oder Bibelverse. So spenden mir beispielsweise zur Zeit folgende zwei Verse Kraft und stärken mich:

„Vertraue von ganzem Herzen auf den Herrn und verlass dich nicht auf deinen Verstand!“ (Sprüche 3,5)

„Wirf deine Last ab, übergib sie dem Herrn; er selber wird sich um dich kümmern! Niemals lässt er die im Stich, die ihm die Treue halten.“ (Psalm 55,23)

Mögen diese zwei Verse auch dir Kraft geben und Süßes für deine Seele sein!

Deine Enkelin

Welche Bibelverse geben Dir zur Zeit Kraft und stärken Dich?
Wir freuen uns, wenn Du uns deinen Vers schreibst unter:
Pfarramt.ortenburg@elkb.de

Stift

Sonntag, 29.03.2020

Andacht aus der Marktkirche zum Sonntag Judika zu Hesekiel 13,12-14:

Draußen vor dem Tor
Lieder: Evangelisches Gesangbuch
76: O Mensch, bewein dein Sünde;
573: Segne uns, o Herr

Liturgin: Pfarrerin Sabine Hofer
Organist: Kirchenmusikdirektor Ralf Albert Franz
Aufnahme und Schnitt: Nathanael Hofer

Samstag, 28.03.2020

Meditation zu Psalm 34,7

„Der Engel Gottes lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.“

Engel
Engel aus der St.-Jacobi-Kirche Lüdingworth

Sie lagern um uns herum.
Sie breiten ihre Flügel aus oder ihre Arme – je nach dem.
Sie schützen nicht vor dem Virus.
Aber vor der Angst.
Das können sie:
Uns die Angst nehmen.
Und die Panik vor dem, was uns beunruhigt.
Engel wiegen uns nicht in falscher Sicherheit.
Aber sie können die verängstigte Seele wiegen.
In ihren Armen oder Flügeln – je nach dem.
Im Moment reicht ein Engel nicht.
Da brauchen wir schon ein paar mehr.
Die Fülle der himmlischen Heerscharen,
wie damals – als Jesus geboren wurde – da waren sie alle da.
Die Engel.
Und sie haben gesagt: Fürchtet euch nicht.
Denn sie fürchteten sich – also die Hirten.
Und wir fürchten uns auch.
Vor dem, was plötzlich kommen könnte.
Oder was schon da ist.
Wir fürchten uns vor der Ungewissheit und vor dem,
was uns den Boden unter den Füßen wegzureißen droht.
Damals haben die Engel eine große Freude verkündet,
die allem Volk widerfahren soll.
Nämlich, dass der Heiland geboren sei.
Das klingt wie von einem anderen Stern.
„Große Freude.“
Aber wieso sollte das nicht auch heute gelten?
Ist Gott etwa nicht da, nur weil das Virus da ist?

Fürchtet euch nicht.

Das will ich auch jetzt hören.
Daran halte ich mich fest.
Mitten in der Angst – Freude.
Mitten in der Angst – ein Lächeln.
Mitten in der Angst – helfende Menschen.
Mitten in der Angst – Solidarität unter uns.
Das gibt es ja alles.
Trotz Corona. Mancherorts auch gerade wegen Corona.
Mitten in der Angst, mitten in der Sorge – die Engel.
Sie schützen nicht vor dem Virus – so ist das halt.
Aber es sind die himmlischen Wesen, die uns Bodenhaftung geben können.
Ich will meine Augen öffnen und die Engel sehen.
Oder hören. Oder spüren.
In mir, hinter mir, neben mir.
Auch in den Menschen, denen ich begegne.
Jetzt halt etwas mehr auf Abstand oder per Telefon.
So geht es auch.
Gottes Engel lagern sich um uns her und helfen uns heraus.
Das glaube ich gewiss.

Doris Joachim; Evang. Kirche in Hessen und Nassau

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